Aktuelle Hinweise

Sehr geehrte, liebe Patientinnen und Patienten,

im Rahmen unserer Fürsorge- und Sorgfaltspflicht unseren Patienten und Mitarbeitern gegenüber sehen wir uns angesichts der ungebremst exponentiellen Entwicklung der Corona-Pandemie zur Anpassung unser regulären Sprechstunden gezwungen, um die essentiell wichtige Eindämmung der Infektionszahlen zu unterstützen.

 

Diese Regelung gilt zunächst bis zum 18. April 2020.

 

Alle medizinisch nicht zwingend notwendigen Operationen, Untersuchungen und Patientenkontakte sind bereits bzw. werden von uns abgesagt, zwingend erforderliche operative Eingriffe und Kontrollen werden unter strengsten Kautelen selbstverständlich weiterhin vorgenommen. 

 

Zur Erklärung:

Noch immer scheint die volle Bandbreite des Problems nicht bei jedem angekommen zu sein. Daher hier noch einmal eine kurze Zusammenfassung der aktuellen und zeitnahen Situation:

  1. Bei Corona handelt es sich primär NICHT um ein tödliches Virus.
  2. Das Problem entsteht durch die Entwicklung einer ATYPISCHEN LUNGENENTZÜNDUNG, die in bis zu 20% der Fälle intensivpflichtig werden kann. Nach aktuellem Stand verlaufen davon, je nach medizinischer Versorgung, bis zu 5% tödlich.
  3. Im Falle der INTENSIVPFLICHT rutschen wir bei zunehmend ungebremsten Infektionszahlen (z.B. Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel, Fußballspiele, Club-Besuche, Schulen, Kinderspielplätze etc.) in Größenordnungen, die unser Gesundheitssystem überfordern kann und nach aktuellem Stand auch überfordern wird (da nicht genügend Intensivbetten und Beatmungsplätze zur Verfügung stehen).
  4. Es muss immer bedacht werden, dass jeder Infizierte im Schnitt zu 3 bis 4 Neuinfektionen führt - das nennt man einen EXPONENTIELLEN VERLAUF (aus 100 täglichen Patienten in unserer Praxis mit einer Infektionsrate von 60% können nach knapp 2 Wochen fast 5 Millionen Infizierte werden).
  5. Eine subjektive Beschwerdefreiheit bedeutet NICHT das Fehlen einer Ansteckungsmöglichkeit (ein symptomfreies Kind oder junger Erwachsener kann zur tödlichen Infektionsquelle eines älteren Familienmitglieds werden, 46% unserer Patienten sind älter als 60 Jahre, die meisten von ihnen haben mehr als eine risikosteigernde Grunderkrankung).
  6. Für uns alle gilt also: EIGEN- und FREMDINFEKTION vermeiden, das gelingt ALLEINE durch körperliche Distanz und Beachtung von grundlegenden Hygienemaßnahmen (das Virus soll nach aktuellem Stand bis zu 3 Tage auf vielen Oberflächen, wie z.B. Türklinken, Einkaufswagen etc. überleben und bleibt damit infektiös).

Alle Praxismitarbeiter bieten Folgendes an:

Wir haben uns in den vergangenen 27 Jahren unserer Praxistätigkeit immer bemüht, primär die Medizin und das Wohlergehen unserer Patienten in unseren Mittelpunkt zu stellen. So ist auch diese Entscheidung zu betrachten, wir hoffen bei allen von unserer Entscheidung Betroffenen auf Verständnis.

Dr. M. Hartmann

C. Hesse

Dr. B. Jerratsch

V. Jensen-Blunk

 

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