In eigener Sache

Im Rahmen der täglichen Praxis erreichen uns ab und an Fragen zu Terminvereinbarung, Wartezeiten, Behandlungsverfahren etc.. Wenn Sie Lust und Zeit haben, schauen Sie doch mal in die angehängten Absätze, vielleicht klärt sich damit die eine oder andere Frage:

 

Warum bekomme ich - ohne Notfall - keinen sofortigen Termin?

Wir haben unsere Praxis seit über 20 Jahren als Terminpraxis organisiert. Offensichtlich wird unsere Arbeitsweise und medizinische Behandlung derart geschätzt, dass die Termine oftmals bis auf Monate vergeben sind. Kurzfristige Termine zu "Kontrollen" müssen daher länger als subjektiv gewünscht warten - die Alternative mit einer Doppelbelegung von Terminen und damit fehlender Behandlungszeit würde aber unserem Verständnis der ärztlichen Tätigkeit widersprechen. 

 

Warum muss ich gelegentlich in der Praxis länger als 30 Minuten warten?

In unserer Terminpraxis bemühen wir uns, vergebene Termine mit einem Zeitfenster von normalerweise 15, max. 30 Minuten einzuhalten. Diese Organisationsform funktioniert leider immer nur dann, wenn keinerlei ungeplante "Notfälle" auftreten. Im realen (Praxis-) Leben stellen sich jedoch Patienten mit subjektiven oder objektiven Beschwerden unregelmäßig und damit unplanbar vor. So gibt es Vormittage mit nur einem "Notfall", andererseits aber auch solche mit über 20. Natürlich müssen wir diese Patienten behandeln und schon wird es zu Verzögerungen führen.

 

Können Sie nicht einfach noch eine Ärztin/einen Arzt einstellen?

Nein. Die rechtlichen Bestimmungen in der Bundesrepublik haben im Bereich der ambulanten Medizin zu irrwitzigen Auswüchsen geführt. So ist es uns u.a. untersagt, weitere ärztliche Kolleginnen/Kollegen einzustellen, um den nachweisbaren Bedarf an augenärztlicher Versorgung zu decken. Die Arztzahlen pro Einwohner sind festgelegt und dürfen nicht überschritten werden. 

 

Machen Sie einen Unterschied in der Behandlung von gesetzlich und privat versicherten Patienten?

Nein. Aus grundsätzlicher Überzeugung gibt es in unserer Praxis keinerlei Unterschied in der Behandlung von Versicherten. Leider werden einige medizinisch sinnvolle und sogar notwendige Leistungen von den gesetzlichen Krankenkassen nicht bezahlt, so dass diese den Betroffenen trotz hoher Krankenkassen-Beiträge in Rechnung gestellt werden müssen.

 

Wie wird sich die ärztliche Versorgung in Berlin weiterentwickeln?

Schlecht. Das aktuell vorgestellte "Versorgungsstärkungsgesetz" (aufpassen bei "Neusprech" - George Orwell und Franz Kafka lassen grüßen) wird in der vorliegenden Form zu einer weiteren Ausdünnung der niedergelassenen Ärzte führen, da auf dem Papier in Berlin eine Überversorgung vorliegt, d.h. eine zu hohe! Anzahl von Ärzten. Diese am grünen Tisch festgelegte Überversorgung soll durch den Wegfall von ca 2.000 Arztsitzen (Ärzten) "korrigiert" werden. Über die Auswirkungen auf die ambulante Versorgung kann sich jeder selbst ein Bild gestalten.

 

Fortsetzung folgt...

Dr. M. Hartmann

C. Hesse

Dr. B. Jerratsch

V. Jensen-Blunk

 

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