Lichtblitze

Lichtblitze, die in einem Auge wahrgenommen werden, sind ein Warnsymptom. Sie sind in der Regel ein Hinweis auf Glaskörperzug an der Netzhaut, wie er zum Beispiel im Rahmen einer Glaskörperabhebung, oder einem Netzhautloch bzw. einer beginnenden Netzhautablösung auftreten kann. Durch einen an der Netzhaut anhaftenden und ziehenden Glaskörper- oder Narbenstrang werden dabei die Sinnesrezeptoren mechanisch gereizt. Aufgrund der mechanischen Reizung entstehen die Lichtblitze (Netzhaut kennt keine Schmerzempfindung, sie "kann nur Licht"). Diese werden als bogenförmiges kurzes Aufleuchten für Sekundenbruchteile, meist seitlich oder oben im peripheren Gesichtsfeld, wahrgenommen. Im Dunkeln oder bei Dämmerung bemerkt man die Lichtblitze eher. Sie können bei Erschütterung, heftiger Bewegung des Kopfes (Kopfdrehen), oder extremen Augenbewegungen verstärkt auftreten, wobei es eventuell auch mehrfach hintereinander blitzen kann. Neu aufgetretene Lichtblitze sind ein Alarmsymptom. Eine sofortige augenärztliche Untersuchung ist erforderlich.

 

Bei den genannten Beschwerden sollten Sie baldmöglichst eine/n Augenärztin/Augenarzt aufsuchen, ggf. auch am Wochenende in einer Klinik vorsprechen. Bei der Untersuchung wird in der Regel die Gabe von pupillenerweiternden Augentropfen erforderlich sein, um Glasköper und Netzhaut besser beurteilen zu können.

 

Bitte beachten Sie, dass Sie nach der Untersuchung für einige Stunden fahruntauglich sind.

Dr. M. Hartmann

C. Hesse

Dr. B. Jerratsch

V. Jensen-Blunk

 

Kontakt:

Ferdinandstr. 34

12209 Berlin  

 

Fon:

+49 30 7735044 

Privat-Fon:

+49 30 7735045

Fax:

+49 30 76687416

 

Mail:

praxis@

dochartmann.de